Hunde & Katzenfutter im Test

Sie möchten bestimmt nur das beste für ihr Tier? Es gibt unzählige Möglichkeiten und natürlich Meinungen. Was ist denn nun das Beste? Trockenfutter, Nassfutter, selbst Kochen oder Barfen?

Grundsätzlich lässt sich über die richtige Ernährung von Katzen & Hunden sicherlich streiten. Deshalb möchte ich Ihnen hier die Fakten aufzeigen und hoffe, dass Sie danach die richtige Entscheidung für sich und ihr Tier finden.

Trockenfutter

Wie der Name schon sagt, wird dem Futter die Feuchtigkeit entzogen. In der Regel hat das Futter dann einen Feuchtigkeitsanteil von unter 10%. In der Natur gibt es diese Form nicht, dieses Futter wird üblicherweise nicht aus feuchten Bestandteilen hergestellt. Es besteht aus bereits trockenen Zutaten in Form von z.B. Knochenmehle, Getreidemehle oder Tiermehle. Um daraus die wohlgeformten Kroketten herzustellen, werden die Mehle unter hohem Druck und hohen Temperaturen in die Form gepresst. Dadurch werden die zahlreichen Vitalstoffe zerstört und man benötigt eine ganze Menge an Zusätzen, damit es überhaupt als Alleinfuttermittel deklariert werden kann. Dazu kommt, dass das Trockenfutter mit Konservierungsstoffen behandelt werden muss, damit es überhaupt haltbar bleibt. Um nochmal auf den Aspekt Feuchtigkeit zurück zu kommen, da die Verdauung von Trockenfutter sehr mühsam für die Verdauungsorgane ist, wird mehr Flüssigkeit benötigt. Kaum ein Tier schafft es die 3-5 fache Menge an Flüssigkeitsbedarf die dadurch entsteht zu kompensieren. Katzen noch weniger als Hunde. Diese Überforderung des Körpers durch Dehydrierung fordert ganz besonders die Nieren heraus, die einfach nicht richtig funktionieren können mit zu wenig Flüssigkeit. Der Vorteil des Trockenfutters besteht durch praktische und leichte Dosierung und geringen Kosten.

 

Nassfutter

Es wird in zahlreichen und unterschiedlichen Variationen hergestellt, wichtig bei einem guten Nassfutter ist der hohe Fleischanteil den man leider bei vielen Herstellern weit unter 70% findet oder aber es steht gross 94% Fleischanteil drauf, beinhaltet aber tatsächlich lediglich 70% Fleisch und 24% Brühe.. Die richtige Zusammensetzung und die richtigen Zutaten sollte ein Nassfutter natürlich auch besitzen. Dann ist es gleichzustellen wie selbst gekocht, nur mit weniger Zeitaufwand. Das Nassfutter wird in der Regel durch einen thermischen Vorgang entkeimt, es sollte dennoch nach dem Öffnen zügig verbraucht werden. Die Vorteile des Nassfutters bestehen aus einer servierfertigen Mahlzeit, die schonend zubereitet worden ist und eine kostengünstigere Alternative ist als selber Kochen.

 

selber Kochen

Eigentlich bedeutet selber Kochen genau das wie Sie es für sich selber auch kennen, nur mit tiergerechten Zutaten. Sie können sich selber die Qualität, die benötigten Rezepte und die Frische der Zutaten aussuchen. Der große Nachteil des selber Kochens liegt zum einem in den hohen Kosten und zum anderen in dem hohen Zeitaufwand. Ich kenne viele die meinen sie können 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen und ihrem Tier einfach etwas vom gekochten Mittag-oder Abendessen anbieten. Ein absoluter Irrglaube..es sei denn Sie kochen für sich grundsätzlich ohne Gewürze und garen ihr Essen auch nur, damit nicht alle wichtigen Nährstoffe "flöten" gehen. Sie übernehmen die Verantwortung für die Zubereitung und somit auch die artgerechte Ernährung Ihres Tieres. Sie müssen sich also damit beschäftigen, mit welchen Zutaten man es schafft eine gute und tiergerechte Mahlzeit zu zubereiten und welche die richtige Mischung der wertvollen Nährstoffe ist. Ein Futtermittelunternehmen gewährleistet dies mit einem standardisierten Einkauf und laufenden Analysen seiner Produkte.

 

Barfen

Barfen ist wohl die artgerechteste Ernährung für Hunde & Katzen, man orientiert sich dabei nach dem Fressverhalten von Wölfen bzw Wildhunden. Nach dem Motto "Back to Basic" werden die Mahlzeiten von Schlachttieren, Innereien und Knochen zusammengestellt und roh gefüttert. Obst und Gemüse sowie andere Futterzusätze werden hierbei ergänzt. Wie beim selber Kochen werden die Zutaten selbst eingekauft und zubereitet, allerdings nicht gekocht sondern roh gefüttert. Da man aber nicht täglich frisches Fleisch beim Metzger holt, entscheidet man sich meistens für einen Zulieferer der das Fleisch gefroren und in größeren Mengen verschickt oder welches man auch im Lager abholen kann. Die Rohfütterung entspricht der natürlichen Beute der Tiere, somit bleiben die Nährstoffe der Zutaten im Originalzustand und werden nicht reduziert durch eine Verarbeitung. Auch wenn das Fleisch der natürlichen Beute entsprechen soll, ist das Fleisch wenn es nicht gerade vom Jäger kurz vorher erlegt worden ist, in der Regel von einer Vielzahl von Keimen belastet und leider auch ein großer Teil mit Antibiotika-resistenten Keimen. Welche man nicht unterschätzen sollte und längerfristig zu einem hohen Risiko an Infektionskrankheiten (Salmonellen, Toxoplasmose, Campylobacter) aber auch zum Befall von Parasiten (Würmer,Viren ) führen kann.

Mein Fazit

Ich kann nur jedem der sich mit dem Thema Ernährung auseinandersetzt und sich eine gesunde Ernährung für sein Tier wünscht dieses Buch empfehlen:

 Katzen würden Mäuse kaufen-Schwarzbuch Tierfutte

Dieses Buch hat mich über die enormen Missstände in unserer Tiermittelindustrie aufgeklärt.

Ich kaufe seitdem kein Futter mehr im Geschäft...

Meine Erfahrungen

Nach meiner o.g. Leselektüre entschloss ich mich meine Tiere zu barfen. Es schien mir die beste Ernährung zu sein womit man sicherlich viel Zeit und auch Geld investieren muss aber! was tut man nicht alles für die lieben Fellnasen :-) Nach Monaten der Rohfütterung und der ständigen Frage: welche Menge, welche Mischung der Zusätze an Mineralien ist denn nun optimal? kam dann die Erfahrung eines Keimes...also ab zum Tierarzt und die erste Antibiotika Gabe. Nach 2 Wochen allerdings zeigte sich keine Besserung und es stellte sich raus, dass der Keim nach wie vor da war und es wurde das nächste Antibiotika verabreicht. Diesmal mit Erfolg, dennoch fragte ich mich ob es sich alles lohnen würde? Der Zeitaufwand, die Kosten und letztendlich Besuche beim Tierarzt und Antibiotika. Das hatte für mich nichts Natürliches mehr..

So kam ich persönlich zu Anifit. Weniger Zeitaufwand, weniger Kosten, trotzdem 100% Natürlich, enthält alle Nährstoffe (durch ein schonendes Garverfahren), 95-99% Fleischanteil, alle Zusätze ohne die ständige Frage "wieviel und welche Mineralien füttere ich zu?" und vor allem keine Keime

Für mich und meine Tiere die optimale Lösung